HERZLICH WILLKOMMEN AUF DEN SEITEN DER PROBLEMZONEN!

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... Nach dem erfolgreichen Gastspiel vor einem Jahr gelang es Mühlenleiterin Claudia Drachsler-Praßler erneut, die Problemzonen nach Thierhaupten einzuladen. Die vier lebensfrohen Darsteller, Musiker und Sänger Monika Mayr, Christa Wiest, Wolfgang Haschner und Bernhard Ull haben sich seit einigen Jahren den vielen Problemzonen der Menschheit und Gesellschaft verschrieben und bestreiten damit ihr Hobby- und Freizeitvergnügen.
„Problemzonen sind doch das Beste, was einem passieren kann! Wenn es sie nicht gäbe, müsste man sie erfinden“, stimmten die Akteure die Gäste in der voll besetzten alten Mühle auf einen Kabarettabend für die speziellen Momente im Leben ein. 
Was immer geht, so waren sich die vier einig, ist das „Mann-Frau-Thema“. Wolfgang Haschner und Bernhard Ull gaben so aus dem „Buch für Frauenversteher“ zum Besten, dass die größten Problemzonen der Menschheit Frauen mit Macken seien! Der weibliche Widerspruch hallte ihnen jedoch prompt entgegen: Frauen haben keine Macken, allenfalls „Special Effects“, ferner so auch keinen Speck auf den Hüften, sondern eher Unmengen von Erotikflächen! Der Nerv der Zeit wurde auch beim Thema „Ernährung“ getroffen, wo Euphorien groß sind und ein jeder nach seiner speziellen Nahrungsmittelunverträglichkeit sucht. Die Problemzonen stellten hier auch kritische Fragen, ob es „eingefleischte Vegetarier“ geben kann, ob Vegetarier Schmetterlinge im Bauch haben dürfen oder Fleischtomaten essen. Letztendlich blieb die musikalische Forderung nach einem Zurück zu Huhn, Schwein und Kuh, wo die Künstler beim Verzehr sogar „Sternderl“ sehen. Nicht ausgespart blieben auch die Versuchungen mit dem Smartphone. „Ich drück dich, wisch dich, lieb dich – i möchte ohne mei Handy nicht mehr leb’n“, bekannten alle Interpreten singend mit ihrem Handy in der Hand. Als praktischer Rat wurde hier den Frauen ferner die Installation der neuen „Google-Bag-App“ gegeben. Mit dieser gelingt es jeder Frau, die Übersicht in der eigenen Handtasche zu bewahren.
Auch die Bundestagswahl, alle vier Jahre „Wahlkampf-Wahlkrampf“, wurde nicht ausgespart, und es darf abgewartet werden, ob sich nach der Wahl im September überhaupt eine männliche Alternative als Kanzlerin finden wird.
Zum Schluss des unterhaltsamen, witzigen und auch nachdenklichen Abends im Mühlenmuseum blieb die Feststellung, dass Problemzonen des einen Freud und des anderen Leid, wie bei Horst Seehofers Anklopfen an der Himmelspforte und der Ablehnung mit der Begründung der erfüllten Obergrenze, sind.
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